Der Weizenhandel war schon immer sehr volatil. Bereits im 19. und 20. Jahrhundert haben sich viele Kaufleute mit dem Weizenpreis verspekuliert. Kein Wunder, denn der Weizenpreis ist extrem vom Wetter und Naturkatastrophen abhängig. Durch diese Faktoren kann die zu erwartende Ernte geschmälert werden, was die Preise deutlich nach oben treiben würde. Im Gegensatz dazu führen unerwartet gute Erträge zu einem sinkenden Weizenpreis. Weizen wird international an Warenterminbörse gehandelt und dort nach Hartweizen und Weichweizen, dem Anbaugebiet sowie Sommerweizen und Winterweizen unterschieden. Mehr zum Weizenpreis
Der Weizenpreis gibt diese Woche um 1,9 Prozent nach und notierte vor dem Wochenende bei 597,50 US-Cent je Scheffel. Damit lag der Weizenpreis am Freitagabend erstmals seit Mitte Januar unter der Marke von 600 Cent je Scheffel.
USDA: Globale Weizenernte deckt nicht die Nachfrage
Am Freitag wurde vom US-Landwirtschaftsministerium (USDA) die Ernteprognose für 2011/2012 veröffentlicht:… weiterlesen
Der Weizenpreis stieg diese Woche um 3,7 Prozent und notierte am Freitagabend bei 648,50 US-Cent je Scheffel. Grund für den deutlichen Preisanstieg waren aktuelle Prognosen, die eine geringere Weizenernte in diesem Jahr erwarten. Die Lagerbestände werden deshalb stärker als bislang erwartet sinken.
IGC senkt Ernteprognose
Nachdem in Europa erhebliche Ernteausfälle erwartet werden, hat das International… weiterlesen
Der Weizenpreis fiel diese Woche um rund 2 Prozent und notierte zum Wochenschluss am Freitag bei 624 US-Cent je Scheffel Weizen.
Aktuelle Export-Prognose aus Frankreich
Im Laufe der Woche wurden unter anderem aktuelle Zahlen vom französischen Analysedienst FranceAgriMer veröffentlicht. Demnach sollen die Weichweizenexperte Frankreichs in der Saison 2011/2012 auf 16 Millionen Tonnen sinken – ein… weiterlesen
Am Freitag konnte Weizen die Wochenverluste komplett aufholen und notierte zum Börsenschluss bei 660,- US-Cent je Scheffel.
Der am Freitag veröffentlichte Crop-Report wies Lagerbestände in Höhe von 1,2 Milliarden Scheffel aus, was deutlich unter den Erwartungen der Händler lag. Die vom US-Landwirtschaftsministerium veröffentlichte Anbaufläche für Weizen wird in diesem Jahr 55,9 Millionen Acres betragen –… weiterlesen